Humanomics 2014 in Köln

Welche Spielregeln brauchen wir für die 24-Stunden-Ökonomie? Mit dieser Frage setzten sich 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim 5. Humanomics-Kongress am 24. September 2014 in Köln auseinander. In Fishbowl-Runden, Workshops und Interviewrunden im Storytelling-Format diskutierten Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft wie sich Digitalisierung auf die Entgrenzung des Arbeits- und Privatlebens auswirken. Positive Beispiele im Umgang mit den Herausforderungen in der neuen Arbeitswelt standen dabei im Mittelpunkt der Dialoge. Dr. Michael Benesch war als einer von rund 20 Impulsgebern eingeladen, Aspekte aus der Praxis des Dialogs nach David Bohm einzubringen.

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In sehr offenen dialogischen Formaten konnten die rund 170 Teilnehmer und Teilnehmerinnen eine breite Palette an Problemen und  Lösungen, die mit der heutigen Berufswelt in Zusammenhang stehen, besprechen. So wurden Erfahrungen mit dem kompletten Auflösen von Hierarchien angesprochen, ebenso wie das Zurückgehen zu mehr Kontrolle, oder der Versuch, dass die MitarbeiterInnen alle Regeln selbst machen. Wie auch immer die Modelle aussehen – es ist wohl der Kontext, in dem sich alles abspielt, immer mitzubeachten, ebenso wie die Persönlichkeit des einzelnen und vieles mehr. Fest steht jedoch, das zeigt sich immer wieder: Das Einkommen alleine macht keinen zufriedenen Arbeitnehmer!

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